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So funktioniert entolia

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FAQFAQ

  • Was ist entolia?

    entolia ist eine simple Online-Software, die den kompletten Unterweisungsprozess in der Zahnarztpraxis rechtssicher abbildet und Ihnen als Arbeitgeber die Organisation, Dokumentation und Verantwortlichkeit erheblich erleichtert. Das spart Ressourcen und Zeit und garantiert die korrekte, dokumentierte Unterweisung aller Mitarbeiter.

    Für die Mitarbeiter Ihrer Zahnarztpraxis stellen wir als Lernmedium eine Unterweisungs-App zur Verfügung. Hier kann jeder Mitarbeiter mit seinen eigenen Zugangsdaten selbstständig Unterweisungen durchführen. Koordiniert werden die Unterweisungstermine über ein automatisches Erinnerungssystem.

  • Wie funktioniert entolia?

    Sie als Arbeitgeber können sich auf entolia.com registrieren und Ihr Praxis-Team zu entolia einladen. Danach wählen Sie ein passendes Unterweisungspaket aus und aktivieren es für Ihre Mitarbeiter. Dann startet sofort der erste Unterweisungszyklus und Ihre Mitarbeiter erhalten per E-Mail die Einladung zu ihren Unterweisungen. Über das Online-Verwaltungstool (entolia Manager) können Sie  als Arbeitgeber jederzeit die aktuellen Unterweisungsstände ihrer Mitarbeiter einsehen.

  • Warum muss ich Mitarbeiter unterweisen?

    Gemäß ArbSchG § 12 sind Arbeitgeber/Praxisinhaber dazu verpflichtet, alle Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis mindestens einmal jährlich zu unterweisen, bei Minderjährigen sogar zweimal jährlich. Verpflichtende Themen sind hierbei Arbeitsschutz, Hygiene und diverse organisatorische Themen wie Datenschutz oder Erste Hilfe.

  • Müssen die Mitarbeiter die Unterweisungen unterschreiben?

    Nein, die elektronische Dokumentation ist ausreichend. Optional können Sie die Zertifikate für abgeschlossene Unterweisungsmodule von Ihren Mitarbeitern unterzeichnen lassen. Das ist aber ausdrücklich nicht vorgeschrieben.

  • Wie funktioniert die Dokumentation mit entolia?

    entolia speichert in Echtzeit den Bearbeitungsstand der Unterweisungen für alle Mitarbeiter. Dadurch ist sichergestellt, dass Sie als Arbeitgeber immer den aktuellen Unterweisungsstand abrufen können. Ein ausführliches Protokoll der durchgeführten und ausstehenden Unterweisungen können Sie ausdrucken, als PDF abspeichern oder per E-Mail versenden. Und das entweder für einzelne Mitarbeiter oder als Gesamtübersicht.

  • Was ist der Unterschied zwischen Unterweisungspaketen und Unterweisungsmodulen?

    Unterweisungsmodule sind kleine Lerneinheiten zu bestimmten Themenbereichen wie z.B. Erste Hilfe, Brandschutz oder Büroarbeitsplatz. Mit diesen Modulen können Sie ganz individuell und flexibel Ihr eigenes Paket zusammenstellen und für einzelne oder alle Mitarbeiter der Zahnarztpraxis freischalten.

    Unterweisungspakete sind speziell auf eine Zielgruppe (z.B. Zahnarztpraxis) zugeschnitten und enthalten alle gesetzlich geforderten Unterweisungen für diese Zielgruppe. Ein Paket besteht aus mehreren Modulen, die in sich geschlossen sind. Für jedes abgeschlossene Modul erhält der Mitarbeiter ein Zertifikat, das als Unterweisungsnachweis dient.

    Ganz egal ob Paket oder Modul, Sie können sich sicher sein, dass Sie immer aktuelle und geprüfte Unterweisungsinhalte erhalten.

  • Welche Mitarbeiter müssen welche Unterweisungen verpflichtend durchführen?

    In der Zahnarztpraxis haben Mitarbeiter verschiedene Arbeitsbereiche und Tätigkeiten. Je nach Tätigkeitsbeschreibung sind bestimmte Unterweisungen verpflichtend. Im folgenden sind die Pflichtunterweisungen nach Tätigkeitsgruppen aufgelistet:

    Assistenz

    Personen: ZFA, ZMF, ZMP, DH, angestellte Zahnärzte, Laborpersonal, Auszubildende

     

    Unterweisungen:

    Unfallverhütung & Arbeitsschutz
    Arbeitsmedizinische Vorsorge
    Arzneimittel
    Biologische Arbeitsstoffe
    Brandschutz
    Datenschutz & Schweigepflicht
    Erste Hilfe
    Gefahrstoffe
    Gerätesicherheit
    Händehygiene
    Jugendliche (15–17 Jahre)
    Medizinprodukte
    Personalhygiene
    Persönliche Schutzausrüstung
    Strahlenschutz

     

    Paket: Gesamtpaket Zahnarztpraxis

     

    Verwaltung

    Personen: ZMV, Praxismanager/in, Abrechnungskraft

     

    Unterweisungen:

    Unfallverhütung & Arbeitsschutz
    Arbeitsmedizinische Vorsorge
    Arzneimittel
    Brandschutz
    Datenschutz & Schweigepflicht
    Erste Hilfe
    Gefahrstoffe
    Gerätesicherheit
    Händehygiene
    Personalhygiene
    Persönliche Schutzausrüstung

     

    Paket: Verwaltungsassistenz in der Zahnarztpraxis

     

    Reinigungspersonal

    Personen: Reinigungskräfte

     

    Unterweisungen:

    Unfallverhütung & Arbeitsschutz
    Arbeitsmedizinische Vorsorge
    Biologische Arbeitsstoffe
    Brandschutz
    Datenschutz & Schweigepflicht
    Erste Hilfe
    Gefahrstoffe
    Händehygiene
    Personalhygiene
    Persönliche Schutzausrüstung

     

    Paket: Reinigungspersonal in der Zahnarztpraxis

     

    Diese Übersicht ist eine Empfehlung! Die Unterweisungsinhalte sind im Rahmen einer personenbezogenen Gefährdungsbeurteilung in Abhängigkeit des Arbeitsplatzes und der Tätigkeit festzulegen.

    Verwaltung: rein administrative Tätigkeit, sobald der/die Beschäftigte Aushilfstätigkeiten der Assistenz übernimmt, ist diese/r wie die Tätigkeitsgruppe „Assistenz“ zu unterweisen, auch wenn die Aushilfstätigkeit nur ab und zu ausgeführt wird!

  • Sind die Unterweisungsnachweise rechtssicher?

    Ja, die elektronische Dokumentation mit entolia entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Die DGUV  Vorschrift 1 sowie das Arbeitsschutzgesetz verlangen keinen handschriftlich unterzeichneten Unterweisungsnachweis. Die elektronischen Zertifikate (Unterweisungsnachweise) von entolia halten deshalb alle Vorgaben ein und ermöglichen eine papierlose Dokumentation.

  • Sind die BG-Anforderungen mit entolia erfüllt?

    entolia erfüllt die BG-Anforderungen an elektronische Hilfsmittel, insbesondere die folgenden (Quelle: bgw-online.de):

    Mitarbeiter können das System intuitiv, sicher und leicht bedienen. Sie haben über die Support-Seite eine Rückfragemöglichkeit bzw. Kommentierfunktion zur Verfügung. Die Mitarbeiter erhalten elektronische Benachrichtigungen über aktuelle Neuerungen oder Änderungen.

    Der Arbeitgeber erhält regelmäßig eine detaillierte Dokumentation mit Protokoll über die durchgeführten Unterweisungsmodule. Außerdem erhält er eine Information über die noch nicht durchgeführten Unterweisungsmodule.

    Das System ist lernpsychologisch und lerndidaktisch erprobt, enthält Terminüberwachungsfunktionen und kann laufend aktualisiert werden. Es erlaubt eine einfache Verlinkung und das Anhängen von Dokumenten/Dateien. Das System ermöglicht eine direkte Zuweisung von Modulen an bestimmte Mitarbeiter entsprechend ihrer Tätigkeiten.

  • Welche Unterweisungsthemen gibt es bei entolia?

    Die Hauptthemen der verpflichtenden Unterweisungen für die Zahnarztpraxis sind Arbeitssicherheit, Hygiene sowie Verwaltung & Organisation. Unter Arbeitssicherheit fallen zum Beispiel die Unterweisungen zu Erste Hilfe, Brandschutz, Arbeitsmedizinische Vorsorge, Strahlenschutz und Gerätesicherheit. Im Themenfeld Hygiene sind folgende Unterweisungen enthalten:

    Personalhygiene, Händehygiene, Medizinprodukteaufbereitung, Arzneimittel, Biologische Arbeitsstoffe und persönliche Schutzausrüstung (PSA). Unter Verwaltung & Organisation fallen die Unterweisungen zu Datenschutz & Schweigepflicht, Jugendschutz, Mutterschutzgesetz und für Praxen und Kliniken auch die Unterweisung zur Telematik-Infrastruktur.

  • Können die Unterweisungen bei entolia individualisiert werden?

    Die Unterweisungen sind von uns bereits zielgruppenspezifisch aufbereitet. Eine weitere Individualisierung ist von den rechtlichen Vorgaben her nicht notwendig.

  • Welche Vorteile bietet entolia im Vergleich zu „normalen“ Mitarbeiterschulungen?

    Der größte Vorteil von entolia gegenüber Gruppen-Unterweisungen ist die Zeitersparnis. Mit entolia kann jeder Mitarbeiter flexibel und selbstständig seine Unterweisungen durchführen. Zeitfressende Besprechungen, bei denen alle Mitarbeiter einer Praxis anwesend sein müssen, sind nicht notwendig.
    Außerdem entfällt für Sie als Arbeitgeber sowohl der Aufwand für die terminliche Organisation und Dokumentation der Unterweisungen als auch die Recherche- und Vorbereitungszeit für die Unterweisungsthemen.

  • Mit welchen Endgeräten kann ich entolia nutzen?

    entolia kann völlig geräteunabhängig verwendet werden. Damit bieten wir Ihnen höchste Flexibilität. entolia ist als App für Apple- und Android-Geräte verfügbar – sowohl Tablet als auch Smartphones. Außerdem ist entolia auch als Web-App über jeden Browser zu erreichen.

  • Welche Systemanforderungen gibt es für entolia?

    entolia ist eine webbasierte Anwendung und kann auf jedem internetfähigen Gerät mit einem beliebigen Browser (Chrome, Firefox, Microsoft Edge, Internet Explorer, Safari etc.) gestartet werden. Die entolia App für iOS benötigt ein iPhone/iPad mit mindestens iOS-Version 10. Die entolia App für Android-Smartphones und -Tablets benötigt mindestens die Android Version 6.0.

  • Wer ist für die ordnungsgemäße Unterweisung der Mitarbeiter verantwortlich?

    Laut Arbeitsschutzgesetz §13 Abs. 1 ist der Arbeitgeber, also der Praxisinhaber, für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die betriebliche Arbeitssicherheit verantwortlich. Damit ist er auch für die Unterweisungen der Mitarbeiter in seiner Zahnarztpraxis verantwortlich. Er muss sicherstellen, dass der Arbeitsschutz gemäß den gesetzlichen Bestimmungen umgesetzt und von allen Mitarbeitern der Praxis beachtet wird.

    Der Arbeitgeber darf zwar laut Arbeitsschutzgesetz §13 Abs. 2 und DGUV Vorschrift 1 §13 seine Unterweisungspflicht auf andere Personen übertragen, er behält jedoch immer die Gesamtverantwortung.

  • Wann und wie oft müssen Mitarbeiter unterwiesen werden?

    Die Unterweisungsintervalle werden im Arbeitsschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz und der DGUV Vorschrift 1 geregelt:
    Im ArbSchG § 12 heißt es dazu:

     

    (1) […] Die Unterweisung muss bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, der Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie vor Aufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten erfolgen. Die Unterweisung muss an die Gefährdungsentwicklung angepasst sein und erforderlichenfalls regelmäßig wiederholt werden.

     

    Im Jugendarbeitsschutzgesetz heißt es in JArbSchG § 29:

     

    (1) Der Arbeitgeber hat die Jugendlichen vor Beginn der Beschäftigung und bei wesentlicher Änderung der Arbeitsbedingungen über die Unfall- und Gesundheitsgefahren, denen sie bei der Beschäftigung ausgesetzt sind, sowie über die Einrichtungen und Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren zu unterweisen. Er hat die Jugendlichen vor der erstmaligen Beschäftigung an Maschinen oder gefährlichen Arbeitsstellen oder mit Arbeiten, bei denen sie mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung kommen, über die besonderen Gefahren dieser Arbeiten sowie über das bei ihrer Verrichtung erforderliche Verhalten zu unterweisen.
    (2) Die Unterweisungen sind in angemessenen Zeitabständen, mindestens aber halbjährlich, zu wiederholen.

     

    In der DGUV Vorschrift 1 (vormals BGV A1) heißt es in § 4 Unterweisung der Versicherten:

     

    (1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Absatz 1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Absatz 2 Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.

     

    Es sind also drei Unterweisungsarten: Erstunterweisung, regelmäßige Wiederholungsunterweisung und anlassbezogene Unterweisung.

     

    Eine Erstunterweisung ist Pflicht bei Neueinstellung, Arbeitsplatzwechsel sowie Einführung neuer Verfahren, Maschinen, Stoffe oder Geräte.

     

    Regelmäßige Wiederholungsunterweisungen müssen in „angemessenen Zeitabständen“, mindestens aber einmal jährlich durchgeführt werden. Bei jugendlichen Arbeitnehmern muss die Unterweisung mindestens halbjährlich erfolgen.

     

    Beispiele für anlassbezogene Unterweisungen sind Unfälle, Berufskrankheiten oder Verhaltensweisen, die nicht den Sicherheitsstandards entsprechen.

     

    entolia kann für alle drei Unterweisungsarten eingesetzt werden.

  • In welchen Themen müssen Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis unterwiesen werden?

    Die Hauptthemen der verpflichtenden Unterweisungen für Mitarbeiter in der Zahnarztpraxis sind Hygiene, Arbeitssicherheit sowie Organisation & Verwaltung. In das Themenfeld Arbeitssicherheit fallen beispielsweise die Unterweisungen zu Brandschutz, Erste Hilfe, Arbeitsmedizinische Vorsorge, Gerätesicherheit und Strahlenschutz. Unter Hygiene fallen folgende Unterweisungsthemen: Händehygiene, Personalhygiene, Medizinprodukteaufbereitung, Biologische Arbeitsstoffe, Arzneimittel und persönliche Schutzausrüstung (PSA). Unter Organisation & Verwaltung fallen zum Beispiel Unterweisungen zu  Mutterschutzgesetz, Jugendschutz, Datenschutz & Schweigepflicht und ganz neu: die Unterweisung zur Telematikinfrastruktur.

  • Wieviel Zeit benötigen die Mitarbeiter für eine Unterweisung?

    Die Unterweisungen sind in kleine, kompakte Lerneinheiten von 10–15 min unterteilt. So können die Mitarbeiter sich die Einheiten flexibel einteilen und fühlen sich nicht von einem Thema „erschlagen“.

  • Wie lange dauert die Frist, in der eine Unterweisung durchgeführt werden muss?

    Ab der Einladung zur Unterweisung hat der Mitarbeiter regulär 30 Tage Zeit, die Unterweisung durchzuführen. In dieser Zeit erhält er 2 weitere Erinnerungen an die Unterweisung. Ist die Frist von 30 Tagen verstrichen, hat der Mitarbeiter noch eine kurze Nachbearbeitungsfrist. Ist die Unterweisung dann nicht erledigt, erhält der Arbeitgeber eine entsprechend Information.

  • Wie kann der Arbeitgeber die Unterweisungsstände überwachen?

    Sie als Arbeitgeber haben jederzeit im entolia Manager Zugriff auf die Unterweisungsstände Ihrer Mitarbeiter. Unter dem Menüpunkt „Dokumentation und Zertifikate“ können Sie den Bearbeitungsstand für jedes Modul eines Unterweisungspakets ansehen – und das für jeden Mitarbeiter. Sollte ein Mitarbeiter mit der Bearbeitung in Verzug sein, werden Sie rechtzeitig informiert. So können Sie sicher sein, dass die verpflichtenden Unterweisungen immer fristgerecht durchgeführt werden.

  • Wie kann ich meine Mitarbeiter bei entolia anmelden?

    Ganz einfach: Wenn Sie sich unter entolia.com registriert haben, melden Sie sich im entolia Manager an und öffnen Sie hier den Menüpunkt „Benutzer“. Hier können Sie nun Ihre Mitarbeiter anlegen: Sie geben dazu den Vornamen, Nachnamen und die E-Mail-Adresse an und klicken auf „Neuen Benutzer einladen“. Ihr Mitarbeiter erhält nun per E-Mail eine Einladung zu entolia. Diese Mail enthält einen Link, mit der Ihr Mitarbeiter die Einladung bestätigt und sich ein Passwort auswählen kann.

    Sollten Sie bereits ein Unterweisungspaket oder -modul aktiviert haben, können Sie Ihren Mitarbeiter bereits bei der Einladung für diese Unterweisung freischalten.

  • Wie kann ich meine Mitarbeiter für ein Unterweisungspaket freischalten?

    Zuerst legen Sie Ihre Mitarbeiter im entolia Manager an und laden Sie zu entolia ein. Dann wählen Sie entweder direkt im Manager über den Menüpunkt „Unterweisungen“ oder unter entolia.com ein Unterweisungspaket oder -modul aus und aktivieren es. Während des Aktivierungsprozesses öffnet sich ein Fenster mit der Abfrage: „Für wen möchten Sie die Unterweisung freischalten?“ Es erscheint eine Liste mit allen von Ihnen angelegten Mitarbeitern. Sie können nun über das Anhaken der Mitarbeiter definieren, ob Sie die Unterweisung für alle oder einzelne Mitarbeiter freischalten möchten.

  • Warum muss ich zuerst meine Mitarbeiter anmelden und dann erst ein Unterweisungspaket auswählen?

    Wenn Sie Ihre Mitarbeiter zuerst im entolia Manager anlegen und einladen, ist es sehr komfortabel sie für ein Unterweisungspaket freizuschalten. Denn das Freischalten passiert dann bereits während Sie ein Unterweisungspaket aktivieren.

  • Wie lange ist die Laufzeit bei entolia?

    Die Laufzeit für ein Unterweisungspaket bzw. -modul beträgt pro Person 12 Monate.

  • Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

    Sie erhalten für die Nutzung der Unterweisungspakete bzw. -module eine Jahresrechnung per E-Mail, die Sie mit einer Frist von 14 Tagen an uns überweisen sollten. Weitere Zahlungsmöglichkeiten wie Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift stehen Ihnen demnächst zur Verfügung.

  • Hält die Dokumentation mit entolia einer Praxisbegehung stand?

    Ja, mit entolia werden alle rechtlich vorgeschriebenen Unterweisungen für die Zahnarztpraxis durchgeführt. Die elektronische Dokumentation mit entolia entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Das Arbeitsschutzgesetz sowie die DGUV  Vorschrift 1 verlangen zwar einen Unterweisungsnachweis, aber keine handschriftliche Unterschrift auf Papier. Die Unterweisungsnachweise (Zertifikate) von entolia erfüllen deshalb die Vorgaben und dienen der papierlosen Dokumentation.

  • Werden Online-Unterweisungen von den Berufsgenossenschaften akzeptiert?

    In der DGUV-Regel 100-001 sind konkrete Richtlinien zu „Unterweisungen mit elektronischen Hilfsmitteln“ formuliert. Bei elektronischen Unterweisungen (Online-Unterweisungen) ist unter anderem darauf zu achten, dass diese Unterweisungsinhalte arbeitsplatzspezifisch aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Mit den Unterweisungspaketen von entolia sind diese Vorgaben erfüllt.

  • Können Mitarbeiter eine Unterweisung nachholen, wenn die Frist abgelaufen ist?

    Nach Ablauf der Frist gestattet entolia eine kurze Nachbearbeitungszeit. Ist auch diese verstrichen, geht eine Information an den Arbeitgeber. Dieser muss dafür Sorge tragen, dass der Mitarbeiter die Unterweisung erledigt.

  • Ist entolia auch für die Erstunterweisung von neuen Mitarbeitern geeignet?

    Gerade für die Erstunterweisung ist entolia sehr gut geeignet. Denn mithilfe von entolia können Sie sicherstellen, dass neue Mitarbeiter bereits vor dem offiziellen Arbeitsbeginn in der Zahnarztpraxis vollständig unterwiesen sind. Laden Sie Ihren neuen Mitarbeiter einfach zu entolia ein, sobald Sie seinen Arbeitsvertrag unterzeichnet haben. Ihr neuer Mitarbeiter wird dann bereits vor Arbeitsbeginn zur Unterweisung eingeladen und kann diese sofort beginnen – auch von zuhause aus.

  • Wie funktioniert die Terminerinnerung mit entolia?

    entolia hat ein mehrstufiges E-Mail-Erinnerungssystem beginnend mit der Einladung per E-Mail zu einer Unterweisung 30 Tage vor dem Fälligkeitstermin. Innerhalb der Frist von 30 Tagen erhält der Mitarbeiter weitere zwei E-Mail-Erinnerungen. Nach Ablauf der Frist erhält der Mitarbeiter eine letzte Erinnerungs-E-Mail. Bleibt die Unterweisung dennoch unerledigt, erhält der Arbeitgeber eine entsprechende Information.

  • Kann ich einzelne Themen aus der Unterweisung später nochmals nachschlagen?

    Selbstverständlich stehen Ihnen alle aktivierten Unterweisungsinhalte jederzeit zur Verfügung – auch nachdem Sie eine Unterweisungseinheit bereits abgeschlossen haben.

  • Müssen die Mitarbeiter einen Wissenstest durchführen?

    Nein, Ihre Mitarbeiter müssen lediglich die Lerneinheiten absolvieren und erhalten nach Abschluss aller verpflichtenden Lerneinheiten ein Zertifikat.

  • Kann ich die Unterweisungen auf verschiedenen Geräten fortführen?

    Selbstverständlich können die Unterweisungen auf jedem beliebigen Gerät durchgeführt werden. Sie können beispielsweise am PC an Ihrem Arbeitsplatz beginnen und zu einem späteren Zeitpunkt die Unterweisung auf Ihrem Smartphone fortsetzen.

  • Wie garantiert entolia, dass die Unterweisungsinhalte auf dem aktuellen Stand sind?

    Jede Unterweisungseinheit wird von ausgewiesenen Experten nach aktuellen Vorgaben erstellt und in regelmäßigen Abständen auf Aktualität, Rechtssicherheit und Vollständigkeit geprüft und angepasst.

  • Wie setzen sich die Kosten für entolia zusammen?

    Wir erheben für die Nutzung von entolia keinerlei Instandhaltungs- oder Wartungsgebühren. Sie bezahlen lediglich für die Unterweisungsinhalte, die wir Ihnen mit entolia zur Verfügung stellen.
    Für jeden Mitarbeiter, den Sie für ein Unterweisungspaket oder -modul freischalten wird eine Gebühr fällig. Sie erhalten dann eine Jahresrechnung für das Unterweisungspaket oder -modul mal die Anzahl der freigeschalteten Mitarbeiter.

  • Wie starte ich eine Unterweisung?

    Nachdem Sie Ihre Einladung zu entolia bestätigt haben, erhalten Sie eine E-Mail mit dem Link zu Ihrer ersten Unterweisung. Sie können die Unterweisung direkt im Browser durchführen oder sich die entolia App herunterladen und die Unterweisung direkt in der App starten. Vorteil: In der App ist Ihr Benutzer immer gespeichert und Sie sparen sich das Anmelden.

  • Kann ich eine laufende Unterweisung unterbrechen?

    Ja, selbstverständlich können Sie eine Pause einlegen! Ihr Unterweisungsstand wird immer genau an der Stelle eingefroren, an der Sie sich gerade befinden. Sie können jederzeit zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle fortfahren.

  • Muss man Lerneinheiten, die nicht als „Pflicht“ gekennzeichnet sind, trotzdem durchführen?

    Nein, diese Lerneinheiten sind optional. Es handelt sich hier um Zusatzmaterialien, die Sie in Ihrem Arbeitsalltag in der Zahnarztpraxis unterstützen können, wie z.B. Vorlagen für Arbeitsanweisungen oder Gefährdungsbeurteilungen. Außerdem stellt Ihnen entolia vertiefende Inhalte zur Verfügung, die Sie sich zusätzlich anschauen können.

  • Erhalten die Mitarbeiter Zertifikate für abgeschlossene Unterweisungen?

    Ja, genau. Sobald ein Unterweisungsmodul vollständig abgeschlossen ist, erhält der Mitarbeiter ein Zertifikat. In diesem Zertifikat sind alle vorgeschriebenen Daten enthalten: Name des Mitarbeiters, Datum, Titel der Unterweisung und die vermittelten Unterweisungsinhalte. Die Zertifikate gelten als Nachweis für die durchgeführte Unterweisung.

  • Wie oft sind Unterweisungen in der Zahnarztpraxis notwendig?

    Laut Arbeitsschutzgesetz sind Unterweisungen in Zahnarztpraxen mindestens einmal jährlich notwendig. Bei Jugendlichen mindestens halbjährlich. Zusätzlich müssen Unterweisungen bei der Neueinstellung vor Arbeitsbeginn durchgeführt werden. Wenn sich der Aufgabenbereich des Mitarbeiters ändert oder neue Arbeitsmittel, Geräte, Stoff  oder Technologien eingeführt werden muss der Mitarbeiter vor Aufnahme der Tätigkeit unterwiesen werden.

  • Welche rechtlichen Konsequenzen drohen dem Arbeitgeber bei Verletzung der Unterweisungspflicht?

    Hält sich ein Arbeitgeber nicht an die Unterweisungspflicht in der Zahnarztpraxis können ihm Bußgelder, Schadenersatzforderungen und sogar Haftstrafen drohen.


    Allein schon wenn die Unterweisungen die laut Unfallverhütungsvorschrift vorgegeben sind, nicht stattfinden bzw. nicht dokumentiert (!) sind, kann das mit einem Bußgeld von mehreren 1000 € belegt werden. Dabei  muss nicht einmal ein Unfall passiert oder eine Person zu Schaden gekommen sein.


    Wenn es aufgrund unterlassener Unterweisungen zu einem Arbeitsunfall kommt, sind die strafrechtlichen Tatbestände Körperverletzung und Tötung von Bedeutung. Dem Arbeitgeber droht eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder eine Geldstrafe, bei Vorsatz sogar eine Freiheitsstrafe nicht unter 5 Jahren.


    Im Zivilrecht I ist geregelt, dass bei einem Arbeitsunfall zunächst die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse) greift. Sie tritt für die Beseitigung und Entschädigung der unfallbedingten Körperschäden und deren Folgen ein. Das Haftungsprivileg besagt, dass der Verletzte keine Schadenersatzansprüche gegen den Arbeitgeber hat. Erfüllt der Arbeitgeber jedoch nicht seine Unterweisungspflicht und verursacht er dadurch grob fahrlässig einen Arbeitsunfall, kann die Berufsgenossenschaft laut SGB VII §110 Abs.1  Regressforderungen geltend machen. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall die erbrachten Leistungen der Berufsgenossenschaft teilweise oder komplett ersetzen.

  • Welche Gesetze und Verordnungen liegen der Unterweisungspflicht zugrunde?

    Die Unterweisungspflicht des Arbeitgebers ist im Arbeitsschutzgesetz, im Jugendarbeitsschutzgesetz, in der DGUV Vorschrift 1 und in der Gefahrstoffverordnung geregelt:
    Im ArbSchG § 12 heißt es dazu:


    (1) Der Arbeitgeber hat die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit während ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen. Die Unterweisung umfasst Anweisungen und Erläuterungen, die eigens auf den Arbeitsplatz oder den Aufgabenbereich der Beschäftigten ausgerichtet sind. Die Unterweisung muss bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, der Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie vor Aufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten erfolgen. Die Unterweisung muss an die Gefährdungsentwicklung angepasst sein und erforderlichenfalls regelmäßig wiederholt werden.


    Im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) § 29 heißt es:


    (1) Der Arbeitgeber hat die Jugendlichen vor Beginn der Beschäftigung und bei wesentlicher Änderung der Arbeitsbedingungen über die Unfall- und Gesundheitsgefahren, denen sie bei der Beschäftigung ausgesetzt sind, sowie über die Einrichtungen und Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren zu unterweisen. Er hat die Jugendlichen vor der erstmaligen Beschäftigung an Maschinen oder gefährlichen Arbeitsstellen oder mit Arbeiten, bei denen sie mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung kommen, über die besonderen Gefahren dieser Arbeiten sowie über das bei ihrer Verrichtung erforderliche Verhalten zu unterweisen.


    In der DGUV Vorschrift 1 (vormals BGV A1) heißt es in § 4:


    (1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Absatz 1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Absatz 2 Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen.


    In der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) heißt es dazu in § 14:


    (2) Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass die Beschäftigten anhand der Betriebsanweisung nach Absatz 1 über alle auftretenden Gefährdungen und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen werden. Teil dieser Unterweisung ist ferner eine allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung. (…) Die Unterweisung muss vor Aufnahme der Beschäftigung und danach mindestens jährlich arbeitsplatzbezogen durchgeführt werden. Sie muss in für die Beschäftigten verständlicher Form und Sprache erfolgen. Inhalt und Zeitpunkt der Unterweisung sind schriftlich festzuhalten und von den Unterwiesenen durch Unterschrift zu bestätigen.